Bildung

Stadt Köln

Gemeinsam an die Spitze - Ein Bildungsmanagement für Köln

Quelle: Stadt Köln

Ausgangslage

Mit einer Million Einwohnerinnen und Einwohnern ist Köln die viertgrößte Stadt Deutschlands. 572 Kitas, 313 Schulen, eine der größten deutschen Universitäten, mehr als 10 Hochschulen, über 300 Einrichtungen der beruflichen und allgemeinen Bildung, Jugendzentren, Bürgerzentren u.a., bieten eine breite Palette von formalen, non-formalen und informellen Bildungsangeboten. Diese umfangreiche und heterogene Bildungslandschaft gilt es handhabbar zu strukturieren.

Kernbereich

Aus der hohen Komplexität der Kölner Bildungslandschaft erwächst die Herausforderung, ihre einzelnen Elemente im Programm "Lernen vor Ort" so aufeinander zu beziehen und abzustimmen, dass ein stimmiges und integriertes Bildungssystem mit einem dynamischen Bildungsmanagement entsteht. Das geplante "Kölner Modell" besteht aus folgenden Elementen: Im "Bildungsstadtvorstand" verständigen sich Oberbürgermeister sowie Dezernentinnen und Dezernenten auf eine kommunale Bildungsstrategie. Sie verpflichten sich, Bildung als Querschnittsaufgabe zu verstehen, verantworten einen "virtuellen" Bildungshaushalt und entwickeln eine jahresbezogene Ziel- und Maßnahmenplanung. Im "Beirat Bildung Köln" stimmt der Bildungsstadtvorstand die Bildungsstrategie mit den Vertretern der Stadtgesellschaft ab, die in der Lernenden Region Netzwerk Köln zusammengeschlossen sind. Als operatives Element fungiert das Bildungssekretariat als dezernatsübergreifende Serviceeinheit, die auch für die Umsetzung des Marketing- und Kommunikationskonzeptes zuständig ist.

Unterstützt wird das Vorhaben von den RheinEnergieStiftungen.

Das vorhandene bildungsbezogene Berichtswesen der Stadt soll vertieft und zu einem professionellen Bildungsmonitoring ausgebaut werden. Die Professionalisierung der Bildungsberatung ist ein weiterer Kernbereich des Vorhabens zur Sicherung und Steigerung der Qualität und Transparenz des Angebots. Ein zielgruppenspezifisches Marketing für Bildungsberatung soll entwickelt werden.

Im Aktionsfeld Bildungsübergänge legen die Kölner Akteure ihr Hauptaugenmerk darauf, die Kompetenzen und Ressourcen der Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu stärken. Die regionale Bildungslandschaft soll gerade für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche so weiterentwickelt werden, dass diese befähigt werden, selbstbestimmt die für ihren Weg passenden Angebote auszuwählen. Gleichzeitig sollen Parallelstrukturen von Bildungsangeboten abgebaut sowie eindeutige und klare Ziele im Hinblick auf Nutzen und Effektivität der notwendigen Angebote gefunden und formuliert werden. Eine intensive Elternarbeit soll den Übergang zwischen Kindergarten und Schule problemloser gestalten.

Weitere Schwerpunktsetzung

Die gezielte Weiterbildung von Beschäftigten in Kitas, Familienzentren, Schulen und Jugendeinrichtungen, insbesondere in Bezug auf Elternarbeit, ist eine Herausforderung, der sich die Stadt Köln im Rahmen des Aktionsfeldes "Familienbildung/Elternarbeit" stellen will. Im Aktionsfeld "Demographischer Wandel" will die Stadt auf Grundlage einer Bestandsanalyse ein abgestimmtes regionales Management zur Fachkräftesicherung etablieren.

Kontakt:

Stadt Köln - Der Oberbürgermeister
IV Dezernat Bildung, Jugend und Sport
Stadthaus Deutz - Westgebäude
Willy-Brand-Platz 2
50679 Köln

Claudia Kahlscheuer, (0221) - 221 21303, claudia.kahlscheuer@stadt-koeln.de
Katja Graeve, (0221) - 221 21304, katja.graeve@stadt-koeln.de


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