Mit Bildung an die Spitze!
Quelle: Stadt Frankfurt am Main
Frankfurt am Main ist mit mehr als 650.000 Einwohnerinnen und Einwohnern die fünftgrößte Stadt Deutschlands. Eine aktive Bildungspolitik ist seit Jahren bereits wesentlicher Teil der Stadtentwicklung. Bildung wird als wichtiger Standortfaktor angesehen, der zum einen die wirtschaftliche Prosperität der Stadt befördern und zum anderen die Lern- und Lebenschancen aller Bürgerinnen und Bürger optimieren soll. Die Heterogenität innerhalb der Stadtbevölkerung schlägt sich auch in sehr unterschiedlichen Stadtteilstrukturen nieder, die differenzierte Unterstützungs- und Angebotskonzepte im Bildungsbereich erforderlich machen. Die Entwicklung eines städtischen Bildungsmanagements soll sowohl die gesamtstädtische Entwicklung Frankfurts im Blick haben als auch die spezifischen Gegebenheiten in den Stadtteilen aufgreifen.
Die Vielfalt als Chance zu verstehen und zugleich die verschiedenen Entwicklungen zu koordinieren und zusammenzuführen, gilt insbesondere für Projekte in den Bereichen der Bildungsübergänge. Sie sollen sowohl hinsichtlich ihrer lokalen Dimension für die Entwicklung von Stadtteilen als auch in ihrer bildungsbiographischen Dimension (Lernen im Lebenslauf) analysiert und verbessert werden. Die Organisation eines kohärenten Bildungsmanagements und die Einrichtung eines entsprechenden Steuerungsgremiums obliegt den Dezernaten "Bildung und Frauen", "Jugend, Soziales, Senioren und Sport" sowie "Integration" gemeinsam. Auch das Staatliche Schulamt ist an der Steuerung beteiligt, um dem Gedanken gemeinsamer Verantwortlichkeit im Bildungsbereich Realität werden zu lassen.nachkommen zu können.
Das für eine ganzheitliche Entwicklung des Frankfurter Bildungswesens wichtige bürgerschaftliche Engagement wird durch eine Patenschaft der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main einbezogen, die in der zentralen Steuergruppe mitwirkt.
Mit dem Ziel des Ausbaus der Bildungsberatung sind zunächst eine Bestandsaufnahme des vorhandenen Angebots und die Aufbereitung der Angebote für Ratsuchende und die Bereitstellung aller Informationen in einem Bildungsportal vorgesehen. Für Ratsuchende wird eine zentrale Anlaufstelle mit Lotsenfunktion eingerichtet, für Organisationen und Multiplikatorinnen bzw. Multiplikatoren eine Servicestelle "Bildungsinformation". Wichtig ist den Verantwortlichen in der Stadt Frankfurt die Entwicklung eines Kommunalen Bildungsmonitorings als Planungs- und Koordinierungsinstrument unter Vereinheitlichung der Verfahren zur Erhebung von Kennzahlen. Dieses dient auch als Grundlage für die Erstellung eines regelmäßigen Frankfurter Bildungsberichtes.
Im Bereich Bildungsübergänge bilden vorrangig der Übergang "Kindheit/Schule" so wie die Übergänge "in Ausbildung und Beschäftigung" die Entwicklungsschwerpunkte. Ein Rahmenkonzept (Handbuch) für professionelles Übergangsmanagement wird in Frankfurt erarbeitet, das Qualitätsstandards, Handlungsempfehlungen und Organisationsmodelle für die Gestaltung von Übergängen vermittelt. In mehrfacher Hinsicht ist die Übertragbarkeit des Vorhabens gleich mitgedacht. Themenstellungen der Bildungspolitik vor Ort sind im Wirtschaftsraum Rhein-Main stets auch regional zu betrachten. Deshalb soll eine systematische Verknüpfung von Programm- und Regelstrukturen aufgebaut werden, die es ermöglicht, nachweisbar gute und innovative Modelle aufzugreifen, weiter zu entwickeln und für die Fläche nutzbar zu machen.
Die weiteren Schwerpunktthemen in Frankfurt beziehen sich auf die Aktionsfelder "Familienbildung/Elternarbeit" und "Integration/Diversitätsmanagement". Dabei spielt die Entwicklung eines Curriculums für die Qualifizierung pädagogischer Fachkräfte zur Kompetenzentwicklung in der Eltern- und Familienbildung und insgesamt die Verbesserung der systematischen Zusammenarbeit von frühen Hilfen, Familienbildung und Kindertagesstätten eine wesentliche Rolle. Aber auch die Sprachförderung, wie z.B. die beabsichtigte Etablierung einer konsistenten Sprachförderung von 0 - 10 Jahren und die Einführung ergänzender Angebote "Deutsch für Schule und Ausbildung" an Beruflichen Schulen, stellt einen wichtigen Arbeitsschwerpunkt dar.
Kontakt:
Lernen vor Ort Frankfurt am Main
Kaiserstraße 56
60329 Frankfurt am Main
Olga Stapper, (069) - 21242177, olga.stapper@stadt-frankfurt.de
Klicken Sie hier, um zurück zur Seite "Teilnehmende Kommunen" zu gelangen.
Um zu den Kurzprofilen
der im Programm
geförderten Kommunen
zu gelangen, wählen Sie
bitte hier die Darstellung
der Bundesübersicht aus:
Übersichtskarte >
Übersichtsliste >
... oder wählen Sie
eine Länderübersicht: